Weg vom Notizzettel: Vernetzte Informationen für die Geräteinstandhaltung

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Eine größere Flexibilität und Adaptivität, mehr Mobilität mit Echtzeitinformation sowie eine bessere Verarbeitung von immer größeren Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen: Für einen effizienten Außendienst bei der Instandhaltung von Industriegeräten wird die Bereitstellung aller erforderlichen Informationen für die Unternehmenssteuerung sowie die Dokumentation von Wartungsarbeiten bei den Kunden immer notwendiger. Dies gelingt, wenn alle realen Prozesse, die für die Geräteinstandhaltung notwendig sind, unmittelbar über das ERP erfasst und verarbeitet werden.

Veraltete Unternehmenslösungen verhindern Echtzeitinformationen

Viele Unternehmen der Ausrüstungs- und Geräteindustrie arbeiten bereits mit einem Enterprise Resource Planning System (ERP). Allerdings sind die Systeme bereits durchschnittlich 11,7 Jahre im Einsatz. Das zumindest ergab die aktuelle Befragung des Beratungshause Trovarit „ERP in der Praxis 2018/19“. Trotz regelmäßigen Updates müssen viele Systeme als veraltet gelten. Vor allem bei mobilen Anwendungen beispielsweise für die Einbindung des Wartungsaußendiensts haben die meisten ERP Nachholbedarf. Dabei ist das Wartungspersonal dringend auf Informationen in Echtzeit angewiesen und kann zudem seine Arbeit schneller und für alle Beteiligten ebenfalls in Echtzeit verfügbar dokumentieren.

Was aber bis heute als Schwachstelle vieler ERP erkannt ist, ist die mangelhafte oder gar nicht vorhandene Vernetzung mit mobilen Endgeräten des Wartungsaußendienst. So wundert es nicht, dass die aktuellen Debatten um die stärkere Vernetzung und Integrationsfähigkeit der ERP-Anwendungen für die Geräteinstandhaltung kreisen.

ERP mit Echtzeitanbindung heißt die zeitsparende Lösung für den Außendienst in der Geräteinstandhaltung

Diese Anforderungen erfüllen heute ERP-Systeme, die eine volle Integration für mobile Endgeräte ermöglichen sowie einen Single Point of Truth für alle Daten und Prozesse schaffen. Der Wartungsaußendienst erhält die für ihn wichtigen Informationen bereits im Vorfeld und kann seine Arbeit planen. Vor Ort beim Kunden kann er neben der Maschinen- auch die Kundenhistorie einsehen. Hat ein Kunde beispielsweise noch kurz vorher beim Vertriebsinnendienst telefonisch oder per E-Mail einen Extrawunsch geäußert, sieht dies der Wartungstechniker auf seinem Tablet. Ein weiterer Vorteil einer Echtzeiteinbindung der Techniker ist, dass sie beispielsweise Baupläne einsehen können oder Software-Updates für die Geräte angezeigt und aufgespielt bekommen. Nach seinen Wartungsarbeiten kann er seine Arbeit direkt im ERP dokumentieren, Bilder einstellen, Texte verfassen oder ein Memo an Kunde und Innendienst senden. Damit entfällt für Techniker die häufige Doppelarbeit, ihre Aufzeichnungen zunächst vor Ort zu erstellen und diese später ins ERP zu übertragen.

ERP vertieft Integration auf allen Wertschöpfungsebenen

Diese schnelle Dokumentation der Wartungsarbeiten in Text und Bildern ist weniger fehleranfällig; Informationen können dadurch weder verloren gehen noch durch trügerische Erinnerungslücken verfälscht werden. Der Kunde sowie der Innendienst wissen in Echtzeit Bescheid über die erledigten Wartungsarbeiten. So sind künftig auch Ausfälle eines Technikers wegen Krankheit oder Urlaubs kein Problem mehr. Durch die lückenlose Wartungs- und Kundenhistorie im ERP-System weiß der Vertretungstechniker sofort, was zu tun ist. Fazit: Keine Informationen gehen verloren und alle wissen Bescheid.

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